GLAUBE LEBEN
Jesus im Zentrum.
Die Bibel als Richtschnur.
Jesus Christus ist der Retter, dem wir vertrauen. In ihm finden wir Vergebung, einen neuen Anfang und Hoffnung, die auch in schweren Zeiten trägt.
Durch die Bibel redet Gott zu uns. Sie ist sein verlässliches Wort und zeigt uns, was wahr ist, wie wir leben sollen und worauf wir unsere Zukunft bauen können.
Woran wir festhalten
Unser Glaube hat ein klares Zentrum: Jesus Christus. Nur durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung schenkt Gott Vergebung, neues Leben und eine lebendige Hoffnung über den Tod hinaus.
Die Bibel verstehen wir als das von Gott inspirierte Wort. Sie ist für uns der verbindliche Maßstab in allen Fragen von Glauben, Lehre und Leben.
In der reformatorischen Tradition fassen wir dieses Fundament so zusammen:
- Allein Christus: Er allein ist der Weg zu Gott. Kein Mensch, keine Kirche und keine Leistung kann retten.
- Allein die Schrift: Die Bibel hat letzte Autorität über alle Traditionen und Meinungen.
- Allein aus Gnade: Rettung ist ein unverdientes Geschenk Gottes – nicht das Ergebnis unserer Werke.
- Allein durch Glauben: Wir werden gerecht, indem wir Jesus Christus vertrauen – nicht durch eigene Leistung.
Glaube ganz persönlich erlebt
Wie Glaube Leben verändert
Hier erzählen einige aus unserer Gemeinde, wie sie Jesus Christus kennengelernt haben – und was der Glaube seitdem in ihrem Leben bewirkt hat.
Jesus statt Yoga
Uta, 58 Jahre
Seit ich denken kann, war ich ruhelos – auf der Suche nach neuen Wegen, die mir inneren Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit schenken sollten. Östliche Praktiken wie Yoga, Tai Chi, Qigong, Klangschalen und Meditationen sowie auch Esoterik versprachen viel, führten bei mir jedoch in tiefe Depressionen und in eine innere Leere.
Im Jahr 2021, nach einer Operation, wurde mir auf YouTube ein Video angezeigt, das mein Interesse weckte: „Jesus statt Yoga“. Es war ein Augenöffner und stellte alles infrage, woran ich bisher geglaubt hatte. Plötzlich ergab vieles Sinn: die rettende Botschaft – das Evangelium.
Ich war endlich angekommen. Jesus schenkte mir diesen tiefen inneren Frieden, der mein Herz zur Ruhe kommen ließ. Danke, Jesus! Danke für Golgatha!
Held meiner Kindheit
Bernd, 69 Jahre
Schon als Kind erzählte mir mein Großvater von Jesus. Durch zahlreiche familiäre Umzüge musste ich immer wieder den Verlust von Freundschaften hinnehmen. Das ließ mich innerlich vereinsamen. Den einzigen Trost fand ich bei Jesus – er wurde der Held meiner Kindheit.
In der Pubertät verdrängte ich Jesus und zog mit 17 Jahren ziellos durch die Welt. Sex, Alkohol und Drogen betäubten nur; spirituelle Suche und andere Religionen brachten keine Heilung.
Die Frage nach dem Sinn des Lebens brachte mich dazu, Jesus zu suchen und ihn kennenzulernen, wie er wirklich ist. Der Jesus aus meiner Kindheit kam zu mir zurück. So durfte ich Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung erfahren – und Befreiung von Süchten.
Angst vor dem Leben & Sterben
Anne, 69 Jahre
Als mein Mann mich nach zehn Jahren Ehe mit zwei Kindern verließ, brach für uns eine Welt zusammen. Zu den seelischen Nöten kamen große finanzielle Sorgen. Die Angst vor dem Leben – und auch vor dem Sterben – bestimmte meinen Alltag.
In meiner Verzweiflung schrie ich eines Nachts zu Gott: „Wenn es dich wirklich gibt, greif bitte ein!“
Am nächsten Morgen stand ein Karton mit Lebensmitteln vor der Tür, dazu ein Umschlag mit Geld. Tief bewegt weinte ich.
Von da an las ich in der Bibel und suchte bewusst die Gemeinschaft von Christen. In einem Gottesdienst wurde mir klar, dass auch ich vor Gott schuldig bin und dass Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha für meine Sünden gestorben ist. Zu Hause bekannte ich Gott meine Schuld, bat ihn um Vergebung und lud Jesus in mein Leben ein.
Die Angst vor dem Leben und vor dem Sterben wich einer tiefen Ruhe – und einem Frieden, der bis heute trägt.
"Jesus hilf mir"
Bärbel, 66 Jahre
Mein Name ist Bärbel. Ich habe drei Kinder und bin geschieden. 2009 habe ich bei einer beruflichen Fortbildung meine Freundin kennengelernt. Wir standen beide nach der Trennung von unseren Männern – jede mit einem Kind – vor dem Nichts. Sie erzählte mir, dass sie an Jesus glaubt. An einem Sonntag ging ich mit in ihre Gemeinde. Die Predigten machten mich neugierig auf Jesus; ich wollte ihn auch kennenlernen.
Im Jahr 2015 habe ich mich für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. Kurz vor meiner Taufe geschah Folgendes: Ich lag nachts in meinem Bett und spürte plötzlich eine zentnerschwere Last auf mir. Ich bekam kaum noch Luft. In meiner Todesangst rief ich: „Jesus, hilf mir!“ Im selben Augenblick war die schwere Last verschwunden.
Zwei auf einen Streich
Birgit & Christian, 55 Jahre
Wir heißen Birgit und Christian und sind seit elf Jahren verheiratet. Vor einigen Jahren hatten wir eine schlimme Ehekrise und hätten uns fast getrennt. Aber Gott hatte einen anderen Plan mit uns: Zuerst fand Christian im Herbst 2016 zu Jesus, und einige Wochen später übergab Birgit ihr Leben an Jesus. So hat der Allmächtige uns beide quasi „auf einen Streich“ erwischt und unsere Ehe gerettet. Dafür sind wir ihm unendlich dankbar.
In der Zwischenzeit haben wir schon viel mit Gott erlebt. „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen!“ (Psalm 50,15) – diesen Bibelvers durften wir schon mehrfach ganz persönlich erfahren. Wir freuen uns sehr, dass wir Kinder Gottes sind und dass er uns errettet hat.